Kostenlose Filmvorstellung „Klänge des Verschweigens“ – Dok. Film

11. Juni 2014

16.06.2014 – 19.00 Uhr – Kino CineMotion (Wartenberger Straße 174; Nähe S-Bhf Hohenschönhausen )
Hier der Inhalt:
Es handelt sich um eine Dokumentation über den ausgebildeten Sänger und Pianisten Wilhelm Heckmann. Für seine eigene Familie galt er als „schwarzes Schaf“, doch seine Karriere verlief erfolgreich: Heckmann trat in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Viele NS-Politiker zeigten Sympathie für seine Musik und förderten ihn – bis seine bisexuellen Neigungen bekannt wurden und er aufgrund der Verfolgung Homosexueller verhaftet und in das KZ Dachau, später KZ Mauthausen, deportiert wurde. Als bekannter Musiker war er leitender Mitwirkender des Gefangenenorchesters und begleitete Todgeweihte auf ihrem letzten Weg zu ihrer Hinrichtung. Initiator des Dokumentarfilms „Klänge des Verschweigens“ war Heckmanns Neffe Klaus Stanjek, der das Schweigen der Familie brechen und offen über das Schicksal seines berühmten Onkels sprechen wollte.
 
 Im Anschluss an die Filmvorführung ist der Regisseur Klaus Stanjek für ein Publikumsgespräch anwesend.

Ausstellung: Rechtsextreme Gewalt Deutschland von 1990 bis 2013

13. Mai 2014

Ausstellung „Rechtsextremismus in Deutschland 1990 – 2013“ noch bis zum 6. Juni im Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstraße 6

In Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr  in Dresden holte die Bundestagsabgeordnete der Linken Gesine Lötzsch zahlreiche Bilder des Fotografen San Gallup in das Rathaus Lichtenberg.

Sean  Gallup, Amerikaner, porträtiert Aussteiger und Neonazis, aber auch Menschen, die sich gegen Rechts engagieren. So entsteht ein Abbild der rechten Szene, aber auch des zivilgesellschaftlichen Engagements in Gesamtdeutschland über eine Zeitraum von 23 Jahren.

Öffnungszeiten täglich von  7:00 bis 18:00 Uhr.

8. Mai 2014 – Tag der Befreiung

9. April 2014

Gedenkkundgebung in Hohenschönhausen

Kranzniederlegung um 17:00 Uhr am Ehrenmal in der Küstriner Straße durch BA und BVV Lichtenberg – Herr Geisel. Herr Dr. Prüfer,Herr Nünthel

Rede zum Gedenken an die Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus

Musikalische Umrahmung durch den Chor der Gutenberg-Schule

Presseerklärung der FIR vom 31.03.14

9. April 2014

Stoppt extrem-rechte und neofaschistische Kräfte in Europa!

Die FIR erklärt ihre große Sorge über die aktuelle Entwicklung in Europa. Wir sehen, dass die extreme Rechte und neofaschistische Kräfte in Ländern der Europäischen Union und außerhalb der EU massiv an Einfluss gewinnen. Beispielsweise sind sie in Ungarn Stichwortgeber für chauvinistische und rassistische Politik, in Polen grenzen sie gesellschaftliche Minderheiten aus, in den baltischen Staaten betreiben sie Geschichtsrevisionismus und in der Ukraine haben neofaschistische und extrem-rechte Kräfte – unterstützt durch Repräsitanten europäischer Regierungen, der USA und der NATO – großen Einfluss in der gegenwärtigen Regierung, die außerhalb der Verfassung gebildet worden ist. Deren Politik ist nicht nur gegen gesellschaftliche und nationale Minderheiten gerichtet, sondern sie stehen für Krieg und Expansion.
Die FIR missbilligt, dass Vertreter der Europäischen Union solche Kräfte anerkennen und massiv fördern. Unsere Idee von Europa ist verbunden mit der Tradition des antifaschistischen Widerstands, ein Europa, das die sozialen und gesellschaftlichen Rechte aller Menschen sichert.

Daher fordern wir eine klare Haltung aller europäischen Autoritäten gegen extrem-rechte Tendenzen und neofaschistische Gruppen in allen europäischen Staaten.

Dr. Ulrich Schneider

Generalsekretär des FIR

Eine saubere Sache

30. März 2014

„Eine saubere Sache“ – unter diesem Motto räumt Lichtenberg auch in diesem Frühjahr wieder auf:

Samstag, 05. April 2014, 9-12 Uhr.

Unser Beitrag: Ein erster Arbeitseinsatz auf der VdN-Anlage des Friedhofs Friedrichsfelde. – Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen.

Weitere Arbeitseinsätze zur Pflege der VdN-Gräber finden im Rahmen der Frühjahrskampagne der Berliner VVN-BdA außerdem statt am

26.04.2014 | 03.05.2014 | 10.05.2014 | 17.05.2014
(jeweils 13-16 Uhr)

Mitglieder und Freunde der Berliner VVN-BdA leisteten im Jahr 2013 im Rahmen einer Frühjahrs- und Herbstkampagne an insgesamt 8 Sonnabenden 180 Stunden freiwillige Arbeit zur Pflege der Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes auf dem Friedhof Friedrichsfelde. Sie haben Grabstellen freigeschnitten, die Außenrabatte gepflegt und im Herbst das Laub beseitigt. Dank finanzieller Unterstützung aus dem „Fonds für Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ des Bezirksamtes Lichtenberg konnten 35 Grabsteine wieder befestigt bzw. aufgerichtet werden. Dadurch konnte der Gesamteindruck der Anlage verbessert werden. Dennoch bleibt auch für das Jahr 2014 genug zu tun. Noch immer liegen – und dies schon seit mehreren Jahren – 21 Grabsteine, deren Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet war. Im Jahr 2013 eingegangene Spenden von Mitgliedern und Freunden der Berliner VVN ermöglichen es, etwa 15 von ihnen wieder aufzustellen. – Weitere Spenden mit dem Hinweis „Friedrichsfelde“ bitte auf das Konto der Berliner VVN-BdA (IBAN: DE 18 1001 0010 0315 9041 05, BIC: PBNKDEFF).

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