Stolpersteine für Familie Lange

19. März 2015

Für die Familie Lange, die in der damaligen Koskestraße 13-14 in Berlin Hohenschönhausen wohnte, werden Stolpersteine verlegt. Die Familie Lange wurde, wie so viele, nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Die Tochter Herta Lange hat wie durch ein Wunder überlebt. Sie wurde auf dem Todesmarsch von Auschwitz in Malchow/Mecklenburg von der sowjetischen Armee befreit und so freuen wir uns besonders, dass Familienangehörige aus Israel und Frankreich bei der Einweihung dabei sein werden.

Wir laden Sie recht herzlich dazu ein und möchten mit Ihnen gemeinsam diese vier Gedenksteine einweihen am Donnerstag den 26. März 2015 in der Konrad-Wolf. Str. 45 13055 Berlin.

Dagmar Poetzsch

Gegen Rassismus, für eine offene und solidarische Gesellschaft

28. Februar 2015

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Gegen Rassismus und für eine offene sowie solidarische Gesellschaft demonstrieren

am 04.03.2015

Kommt zu den Kundgebungen in Hohenschönhausen:

18:00 Uhr – Egon-Erwin-Kisch-Str. (Vor dem Bürgeramt, Nähe S-Bhf. Hsh.)
18:00 Uhr – Falkenberger Chaussee / Vincent-van-Gogh-Straße


Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz ruft erneut dazu auf, am Mittwoch den 4. März 2015 ab 18 Uhr Solidarität mit den neuen Nachbar_innen in der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Klützerstraße zu zeigen. Gegen Rassismus, für eine offene und solidarische Gesellschaft weiterlesen »

Solidarität mit Flüchtlingen

27. Februar 2015

Auf der Website des Aktionsbündnisses „Bunter Wind für Lichtenberg“ informiert eine neue Rubrik über Möglichkeiten, sich im Bezirk Lichtenberg für Flüchtlinge zu engagieren.  >>>

Dort gibt es zum Beispiel auch eine Wegweiser-Broschüre für Lichtenberger Flüchtlingsunterstützung zum Download.

26. Februar 2015


NoPegida


Am 29. Januar – Gedenken an den 70. Todestag von Josef Höhn

22. Januar 2015

Geboren am 27. März 1902 in Falkenberg in Oberschlesien als Sohn des Tischlermeisters Josef Höhn und seiner Ehefrau Ida, geborene Eckert. Im Jahre 1908 übersiedelte er mit seinen Eltern und neun Geschwistern nach Berlin. Nach der Volksschule lernte Josef Höhn Feinmechaniker und arbeitete in verschiedenen Berliner Betrieben u. a. bei Siemens Apparate- u. Maschinenbau in Marienfelde. 1924 heiratete er Selma Köllner (12.10.1904 – 1.11.1988). Sie hatten zwei Kinder, Werner (1926) und Brigitte (1940). Josef war Mitglied der KPD und leitete die Betriebszelle der KPD auch nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten. Im Sommer 1933 verhaftet und zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt, setzte er auch nach seiner Entlassung den Widerstand gegen das NS-Regime fort. Er hatte Verbindung zur Widerstandsgruppe um Anton Saefkow. Am 21. Juli 1944 verhaftet, wurde er am 18. Dezember 1944 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 29. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden ermordet.

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