Lesen heißt erinnern – im Gedenken an die Bücherverbrennungen 1933

6. Mai 2026

Das mit uns kameradschaftlich verbundene Else Jahn Kurvenkollektiv lädt zu einer Lesung in Gedenken an die Bücherverbrennung 1933 ein. Gelesen wird aus Texten von Autor*innen deren Bücher verbrannt wurden oder die auf der verbotenen Liste standen.

Montag, 11. Mai 2026 | 18:00 Uhr | OrankeBuch, Konrad-Wolf-Straße 29, 13055 Berlin.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Anmeldungen zur Lesung bitte über https://www.orankebuch.de/Lesungen/index.php/

Hinweis: Eine rollstuhlgerechte Toilette ist leider nicht vorhanden.

Arbeitskämpfe statt Krieg, sozialer Frieden statt Wehrpflicht – Gedenken an den 8. Mai

3. Mai 2026

Guido Lorenzetti, Jg. 1938, Publizist und Zeitzeuge, Vizepräsident der ANED, Leitungsmitglied der FIR, schrieb in seinem Büchlein „Von Henkern und Helden. Faschismus und Widerstand. Eine Sicht aus der Resistenza“, PapyRossa Verlag, Köln 2026

„Heute, mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Weltkriegs, scheint Europa in eine Zeit zurückzukehren, die wir für endgültig überwunden hielten: die Zeit des Faschismus an der Macht, der aggressiven Nationalismen, des Rassismus, der Vorherrschaft eines räuberischen Kapitalismus und der sozialen Ungleichheiten. Ende der 1930er Jahre führte dies zum Weltkrieg mit seinen Katastrophen und Völkermorden. Und heute?“

Das Ehrenmal in der Küstriner Straße, Alt-Hohenschönhausen

Freitag, 8. Mai | 15:00 Uhr | Sowjetisches Ehrenmal,
Küstriner Straße, 13055 Berlin

Gemeinsam mit der Ortsgruppe Alt-Hohnschönhausen der Partei Die Linke erinnern wir unter dem Motto „Arbeitskämpfe statt Krieg, sozialer Frieden statt Wehrpflicht – Gedenken an den 8. Mai“ an den 81. Jahrestag der Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus.


Veranstaltungstermine der Lichtenberger Freundinnen und Freunde finden sich auf deren Website.


Die Erinnerung darf nie enden …

21. April 2026

Frauen im Widerstand

16. Februar 2026

„Ach, so unpolitische Kaffeekränzchen und bei der Gartenarbeit brauchte man ja auch immer Hilfe“, sagte die Antifaschistin Rosa Lindemann über die Möglichkeit, konspirative Treffen zu organisieren.

Doch wer waren die Frauen, die an solchen Treffen teilnahmen, und wie sah ihr Widerstand konkret aus? Mit diesen Fragen wollen wir uns das ganze Jahr beschäftigen und schauen daher jeden Monat auf Biografien von Frauen im Widerstand aus Hohenschönhausen, Weißensee und Lichtenberg. 

Den Anfang machen wir am 27.02. um 18 Uhr im Judith-Auer-Club, Otto-Marquardt-Str. 8, 10369 Berlin. Hier wird die Historikerin Trille Schünke-Bettinger (Antifaschistinnen aus Anstand) zunächst ganz allgemein in das Thema einführen. Außerdem wird der Judith-Auer-Club nochmals über seine Ausstellung zu Frauen im Widerstand berichten, weshalb es an dem Tag auch möglich sein wird, diese Ausstellung vor Ort zu besuchen.

Dauer der Veranstaltung: ca. 2 Stunden gehen. 

Die Räume sind barrierearm | Bitte kommt ohne Symptome und getestet.

Wir freuen uns auf euch!
Else-Jahn-Kurve & VVN-BdA Weißensee/Hohenschönhausen

Die extreme Rechte in Europa im Jahr 2026

23. Januar 2026

Unter der Überschrift „Die extreme Rechte in Europa startet mit großen Erwartungen in das Jahr 2026“ kommt die FIR in ihrem aktuellen Newsletter (2026-04) zu folgender Einschätzung:

„Wer die Verlautbarungen der extrem rechten Parteien in Europa in den vergangenen Tagen verfolgt hat, wird das Jahr 2026 mit Sorge sehen. Die Herausforderungen für Antifaschisten bleiben hoch. In mehrerer Ländern erwarten faschistische Kräfte deutliche Zugewinne bei regionalen und landesweiten Wahlen. 

In Deutschland spricht man bereits von einem „Superwahljahr“, weil in mindestens fünf Bundesländer gewählt wird und mehrere Kommunalwahlen stattfinden werden. Bei den zwei Landtagswahlen im Osten erwartet die extrem rechte AfD stärkste Kraft zu werden. Aber auch in den westlichen Regionen bekommt sie oftmals fast jede fünfte Wählerstimme. Damit ist die Partei des offenen Rassismus, des Abbaus demokratischer Rechte und der Intoleranz sowie der Unterstützung der Militarisierung der Gesellschaft ein realer Faktor, der die deutsche Gesellschaft nachhaltig beeinflusst. 

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