8. Mai – Tag der Befreiung

28. April 2016

Sonntag, 8. Mai 2016 | 11 Uhr

Zentrale Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Küstriner Straße durch das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung

Denkmal in der Küstriner Straße

Ansprache zum Gedenken an die Befreiung vom Faschismus durch die Bezirksbürgermeisterin Frau Birgit Monteiro

Musik: Viktor Warkentin (Akkordeon) & Jana Afonina (Gesang)

Anschließend Kranzniederlegung an den Gedenksteinen für die Zwangsarbeiter auf dem St. Hedwigs-Friedhof


22 Uhr | Toast auf den Frieden
Deutsch-Russisches Museum Karlshorst


Gedenkstätten-Tagesfahrt nach Brandenburg (Havel)

23. April 2016

Freitag – 6. Mai 2016 – ab 9 Uhr

Besuch der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde und der Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden

Im Oktober 2014 haben wir zusammen mit der VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen das ehemalige Frauen KZ Ravensbrück bei Fürstenberg (Havel) besucht. Am 6.Mai werden wir nun erneut eine Gedenkstättenfahrt durchführen. Dieses Jahr fahren wir per Bus nach Brandenburg (Havel) und besuchen zwei Gedenkstätten, die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde und die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden. Wir werden an je einer Führung teilnehmen und genug Zeit haben um uns die Ausstellungen anschauen zu können.

Bereits auf der Busfahrt wird ein*e Aktivist*in von ihrer*seiner gedenkpolitischen Arbeit zum Themengebiet der sogenannten „Euthanasie“ Morde berichten … weitere Informationen >>>

Organisatorisches:

Hinfahrt: Treffpunkt ist um 09.00 Uhr am Busparkplatz des Park Inn Hotels auf dem Alexanderplatz. Die Abfahrt ist um 09.30 Uhr. Wir fahren ca. 90 min.
Ablauf: Vor Ort in Brandenburg teilen wir die Gruppe und beginnen mit den Führungen in den Gedenkstätten. Nach 90min wird getauscht. Anschließend ist ein kurzes Gedenkmeeting geplant.
Rückfahrt: Ankunft am Alexanderplatz spätestens um 18.00 Uhr
Kosten: Die Karten für den Bus sind gegen eine Spende erhältlich. Die Gedenkstättenfahrt wird gefördert, daher entste hen euch keine weiteren Kosten.
Wichtig: Bringt euch genug Essen und Trinken mit. Denkt an euren Personalausweis. Die Gedenkräume der Gedenkstätte Brandenburg-Görden befinden sich innerhalb der heutigen Justizvollzugsanstalt.
Kontakt: Für Tickets und Nachfragen schreibt uns an: brandenburg2016@riseup.net

Die Gedenkstättenfahrt wird organisiert vom alternativen Jugendzentrum WB13 und der VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen

Lbg_Foerderer_VA_230416_2

“Aber ich sah ja selbst, das war der Krieg” – Lesung und Gespräch

12. April 2016

Der Filmregisseur Konrad Wolf (1925-1982), nach dem seit 1985 in Hohen-schönhausen eine Straße benannt ist, hat ein außergewöhnliches Dokument hinterlassen: sein Kriegstagebuch in russischer Sprache. Es liegt nun in deutscher Übersetzung vor, vervollständigt durch Briefe aus den Jahren 1942 – 1945. In Erinnerung an den faschistischen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941, an die unermesslichen Opfer der Völker der Sowjetunion in jenem Krieg und an die Befreiung im Frühjahr des Jahres 1945 lesen wir aus dem Kriegstagebuch und aus Briefen Konrad Wolfs und sprechen mit Dr. Emmi Wolf über diese Zeit.

Samstag | 23. April 2016 | 10 Uhr

Bürgerschloss Hohenschönhausen
Hauptstraße 44
13055 Berlin – Alt-Hohenschönhausen

Tram 27 und M5, Bus 256 Haltestelle Hauptstraße/Rhinstraße

Konrad Wolf ist der Sohn des jüdischen Arztes und kommunistischen Schriftstellers Friedrich Wolf. 1933 emigrierte die Familie über die Schweiz und Frankreich nach Moskau. Er besuchte dort die deutsche Karl-Liebknecht-Schule und erwarb die sowjetische Staatsangehörigkeit. Mit siebzehn trat er in die Rote Armee ein und gehörte 1945 als Neunzehnjähriger zu den Truppen, die Berlin einnahmen. Für kurze Zeit war er im April 1945 der erste sowjetische Stadtkommandant von Bernau bei Berlin. Sein älterer Bruder Markus besuchte die Hochschule für Flugzeugbau in Moskau, anschließend die Parteischule des Exekutivkomitees der Komintern, wo er sich in die Tochter Emmi des 1933 ermordeten KPD-Reichstagsabgeordneten Franz Stenzer (1900–1933) verliebte und die er 1944 heiratete. Emmi hat in den Reihen der Roten Armee als Soldatin und Offizierin gegen den Hitler-Faschismus gekämpft. Nach dem Krieg hat sie Literaturwissenschaften studiert und war langjährige Leiterin des Friedrich-Wolf-Archivs in der Akademie der Künste.

Lbg_Foerderer_VA_230416_2

Ostermarsch-Aufruf der VVN-BdA

20. März 2016

Keine Bundeswehr im Ausland – Syrieneinsatz beenden!
Rüstungsexporte stoppen!
Flüchtlinge aufnehmen – Fluchtursachen bekämpfen!

weiterlesen>>>


Wir rufen auf zur Beteiligung an den Ostermärschen 2016!

Berliner Ostermarsch 2016
Samstag, 26.03.2016
“Krieg ist Terror! Damit muss Schluss sein!”
Auftakt: 12 Uhr, Hermannplatz

anschl. Demo zur Abschlusskundgebung auf dem Oranienplatz
RednerInnen: Dr. Horsta Krum (Theologin), Erdogan Kaya (DIDF), Prof.em. Dr. Mohssen Massarrat (Uni Osnabrück)


“Erschlagt mich, ich verrate nichts”

27. Februar 2016

Ein Dokumentarfilm über die Widerstandskämpferin Käthe Sasso

Sonntag | 06.03.2016 | 17.30 Uhr | wb13
Am Berl 13, 13051 Berlin
Anfahrt: S 75 (S-Bhf. Wartenberg)

VA_wb13_06032016_2Der Film porträtiert die Wiener Antifaschistin Käthe Sasso, die sich bereits mit 15 Jahren entschied gegen das Naziregime in den Widerstand zu treten. In dem Film von 2013 wird die damals 87jährige Sasso zu den Orten ihrer Aktivitäten und Haft in den Jahren 1938 bis 1944 begleitet. Als Mitglied der Widerstandsgruppe “Gustav Adolf Neustadl” wurde sie, wie die gesamte Gruppe, von einem eingeschleusten Gestapo-Spitzel verraten und schließlich im August 1942 inhaftiert. Nur ihrer Jugend verdankte sie es, dass sie nicht wie viele ihre GenossInnen hingerichtet wurde. Nach der Verbüßung der Haft, wurde sie in das KZ Ravensbrück deportiert. Auf einem Todesmarsch kurz vor Kriegsende konnte sie entkommen.

Seit dem Ende des 2.Weltkrieges engagiert sich Käthe Sasso für ein würdiges Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. So wurde durch ihr Wirken auf dem Wiener Zentralfriedhof im Jahr 2013 die “Gruppe 40″ eine Gräberanlage, in der die durch die Nazis hingerichteten WiderstandskämpferInnen beerdigt wurden, zu einer nationalen Gedenkstätte Österreichs ernannt.

Eine Veranstaltung der VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen. Wir zeigen Ausschnitte aus dem Film “Erschlagt mich, ich verrate nichts” von Kurt Brazda und Benjamin Epp.

Ältere Nachrichten ·